Beim Welt-Asthma-Tag, heuer fällt er auf den 5. Mai, wird jedes Jahr ein anderer Aspekt der Atemwegserkrankung in den Mittelpunkt gerückt. Der diesjährige Fokus liegt auf der Aufklärung weit verbreiteter Missverständnisse und Mythen.

Im Zuge des Welt-Asthma-Tages wird unter anderem mit den Mythen aufgeräumt, dass Asthma ansteckend sei oder im Erwachsenenalter von selbst verschwindet. Tatsächlich verschwindet Kindheitsasthma bei ca. 40 Prozent der Fälle während der Pubertät, es kann aber im Erwachsenenalter wieder zurückkehren. Asthma ist auch nicht ansteckend. Dieser Irrglaube kommt vermutlich daher, dass virale Atemwegserkrankungen, die sehr wohl ansteckend sind, Asthma-Attacken hervorrufen können. Dass Menschen mit Asthma keinen Sport betreiben sollten, entspricht ebenfalls nicht den Tatsachen. Wenn die Krankheit durch adäquate Behandlung gut unter Kontrolle ist, spricht nichts gegen sportliche Betätigung, sogar auf Spitzenniveau. Und zum Mythos, dass Asthma nur durch hochdosierte Steroide in den Griff zu bekommen ist, wird verdeutlicht: In den meisten Fällen reicht eine geringe Dosis an Steroiden aus, um Asthma in den Griff zu bekommen.

Auch die Österreichische Lungenunion möchte gegen diese Mythen ankämpfen und bei zur Aufklärung beitragen. Hier die wichtigsten Mythen zusammengefasst:

Mythos

  1. Asthma ist eine Kinderkrankheit, es verschwindet beim Erwachsenwerden von selbst.
  2. Asthma ist ansteckend.
  3. Menschen mit Asthma sollten keinen Sport betreiben.
  4. Asthma ist nur durch hochdosierte Steroide in den Griff zu bekommen.

Tatsache

  1. Asthma kann Menschen jedes Alters treffen. Tatsächlich verschwindet Kindheitsasthma bei ca. 40 Prozent der Fälle während der Pubertät, kann aber im Erwachsenenalter wieder zurückkehren. Je stärker die Krankheit allerdings im Kindheitsalter ausgeprägt war, desto wahrscheinlicher ist auch ein Wiederauftreten.
  2. Asthma ist nicht ansteckend. Dieser Irrtum kommt vermutlich daher, dass virale Atemwegserkrankungen, welche sehr wohl ansteckend sind, Asthma-Attacken hervorrufen können.
  3. Wenn die Krankheit durch adäquate Behandlung gut unter Kontrolle ist, spricht nichts gegen sportliche Betätigungen, sogar auf Spitzenniveau.
  4. In den meisten Fällen reicht eine geringe Dosis an Steroiden vollkommen aus, um Asthma in den Griff zu bekommen.