Menschen, die von einer COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) betroffen sind, haben oft Beschwerden im Alltag zu bewältigen. Der COPD Assessment Test (CAT) ist ein gutes Hilfsmittel, mögliche Zusammenhänge mit dem Krankheitsverlauf zu erkennen. Zudem gibt er auch dem Arzt Aufschluss, ob die jeweilige Therapie optimal ist oder besser eingestellt werden sollte. Denn nur eine individuell angepasste Behandlung kann wirkungsvoll den Krankheitsverlauf verlangsamen.


Die COPD ist eine Erkrankung, die derzeit nicht geheilt werden kann, bei der aber mit modernen Therapien eine wirkungsvolle Behandlung möglich ist. Die konsequente Anwendung dieser Therapien führt in den meisten Fällen zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik und damit zu einer Erhöhung von Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Die richtige Behandlung ist abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Das Ziel der COPD-Therapie ist es, die Beschwerden zu lindern, den Gesundheitszustand der Patienten zu verbessern, das Fortschreiten der Erkrankung zu verringern und eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten.

Schweregrad bestimmt die Therapie

Der COPD Assessment Test (CAT) ist ein Fragebogen, mit dem der Schweregrad der Lungenerkrankung festgestellt werden kann. Er verhilft COPD-Patienten zu einer besseren Einschätzung ihrer Beschwerden und Einschränkungen im Alltag. Vor allem stellt er jedoch für den Lungenfacharzt ein wichtiges Mittel zur Verlaufsbeurteilung der COPD dar. Mit dem ausgefüllten Fragebogen erhält der Arzt einen besseren Einblick in die individuellen Symptome und Probleme, die sich im Alltag des Patienten durch seine COPD ergeben. Aus den Ergebnissen des CAT kann der Arzt Rückschlüsse ziehen, ob er die Therapie besser einstellen kann bzw. ob etwas verändert werden muss – vor allem wenn massive Einschränkungen im Alltag angegeben werden. Ein optimaler, individuell dem Krankheitsverlauf angepasster Behandlungsplan kann den Krankheitsverlauf bremsen und der betroffenen Person den Alltag erleichtern.

Acht kurze Fragen

Der CAT beinhaltet acht kurze Fragestellungen zu den einzelnen COPD-Symptomen. Auf einer Skala von 0  bis  5 wird das Ausmaß der Beschwerden ermittelt. Je stärker und häufiger die Symptome sind, desto mehr Punkte werden vergeben und entsprechend angekreuzt. Ausgeprägte COPD-Symptome liegen vor, wenn die Gesamtsumme des Tests bei zehn Punkten oder darüber liegt. Je niedriger die Gesamtpunkte-anzahl ist, desto weniger ist der Alltag durch die COPD beeinträchtigt.
Der Schweregrad bzw. das Krankheitsstadium einer COPD wird aber nicht ausschließlich durch den CAT bestimmt. Der Arzt misst zusätzlich die Lungenfunktionswerte und analysiert Art und Häufigkeit der Symptome. Je nach Stadium der Erkrankung kommen bestimmte Therapiemöglichkeiten zum Einsatz. Ein vorab ausgefüllter CAT ist aber für den Arzt eine wertvolle Hilfe.

Machen Sie Ihren CAT-Test und drucken Sie ihn aus, bevor Sie sich mit dem Arzt treffen.