COPD ist eine progrediente Krankheit, d.h. die Krankheit verschlechtert sich im Laufe der Zeit. Da eine Heilung derzeit nicht möglich ist, konzentrieren sich alle gegenwärtig zur Verfügung stehenden Formen der Behandlung auf die Verlangsamung des Fortschreitens der Krankheit, die Linderung der Symptome und auf die Verringerung möglicher Beschwerden/Komplikationen.

Frühzeitige und konsequente Behandlung kann die Zahl der Exazerbationen reduzieren, den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und Ihre Belastungstoleranz anheben.

Allgemeine Anmerkungen zur Behandlung

Es ist äußerst wichtig, dass Sie Ihre Medikamente genau nach Anweisung des Arztes/der Ärztin einnehmen und dass sie ihn/sie informieren, wenn sich Ihre Symptome verändern. Die Behandlung wird möglicherweise angepasst, wenn sich Ihre Krankheitssymptome verschlechtern, es kann auch sein, dass Sie manchmal mehrere verschiedene Medikamente verwenden müssen.

Ihr Arzt/Ihre Ärztin hat Ihre COPD-Erkrankung möglicherweise je nach Schweregrad als Stadium I, II, III oder IV eingestuft und für Sie eine dem Schweregrad entsprechende Form der Behandlung verschrieben. Je nach Krankheitsverlauf wird sich auch die Form der Behandlung ändern. Nur Ihr Arzt/Ihre Ärztin kann entscheiden, welche Art der Behandlung für Ihre Krankheit zum jeweiligen Zeitpunkt angemessen ist. Es wird Tage geben, an denen Sie sich besser fühlen als sonst, aber wenn Sie die Behandlung eigenmächtig abbrechen, werden die Symptome wiederkehren und können unter Umständen schwerer sein als zuvor.

Wenn Sie einen Inhalator benutzen, machen Sie sich unbedingt mit der richtigen Verwendung vertraut. Wenn Sie diesbezüglich unsicher sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin, an uns, die Österreichische Lungenunion oder an Ihre Heimkrankenpflege, die Ihnen die Verwendung genauer erklären können.