Beim Einatmen gelangt der Sauerstoff über die Lunge ins Blut und wird dann vom Herzen zu den verschiedenen Organen gepumpt. Ist das Blut nicht ausreichend mit Sauerstoff angereichert, entsteht Atemnot. Ursachen für Atemnot können vielfältig sein: eine Lungenkrankheit, aber auch Probleme mit dem Herzen oder Übergewicht.

Bei sportlicher Betätigung oder Überanstrengung kann Atemnot auch nur ein Zeichen von Konditionsschwäche sein. Atemnot im Ruhezustand oder bei geringer Belastung muss jedoch vom Arzt untersucht werden. Mittels Lungenfunktionsuntersuchung, Bestimmung des Sauerstoffgehalts im Blut und Röntgen kann der Arzt die Ursachen der Atemnot ermitteln und entsprechende Therapiemaßnahmen einleiten.

Was dahinterstecken kann

Atemnot kommt sehr häufig vor. Das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen löst beim Patienten Angstzustände aus. Atemnot kann z.B. ein Symptom für folgende Erkrankungen sein: Asthma bronchiale, COPD, Lungenentzündung, Lungenembolie, Lungenödem, Lungenkrebs, Verengung der Luftröhre, Herz- und Kreislauferkrankungen, Bluterkrankungen, psychische Probleme. Da auch bei einer Herzkrankheit Luftnot entsteht, muss der Arzt die Lunge des Betroffenen mit einem Stethoskop abhören, dann kann er feststellen, was die Ursache ist.

Was tun bei Atemnot?

Bei plötzlicher Luftnot sollte unverzüglich einen Arzt oder Notarzt alarmiert werden. Atemnot tritt bei manchen chronischen Erkrankungen (Asthma, obstruktive Bronchitis oder eben Herzschwäche) immer wieder mehr oder weniger stark auf. Wichtig ist, mit dem Facharzt einen Notfallplan festzulegen. Dazu gehören vor allem Bedarfsmedikamente, die im Ernstfall stets parat sind.

Einiges kann man auch selbst dazu beitragen, um die Atemwege frei zu halten: Nichtrauchen, normales Körpergewicht, regelmäßige körperliche Bewegung und Einnahme der verordneten Medikamente. Und bei einer Allergie sollte man den Auslöser so gut es geht meiden. Eine Allergieimpfung kann häufig zusätzlich helfen, damit aus einer Allergie kein allergisches Asthma wird.

Besteht eine Atemnot im Ruhezustand oder bei geringer Belastung, sollte ein Lungenfacharzt Ihres Vertrauens aufgesucht werden. Unter „Arztsuche“ finden Sie sämtliche Lungenfachärzte Österreichs.