Um eine möglichst genaue und schnelle Diagnose und damit auch eine geeignete Therapie zu bekommen, ist es von Vorteil sich so gut wie möglich auf ein bevorstehendes Arztgespräch einzustellen. Folgende Punkte können Sie schon im Vorfeld beobachten bzw. notieren.

Vorbereitung auf das Arztgespräch

  • Notieren Sie, wann Ihre Urtikaria zum ersten Mal auftrat und wie häufig seitdem Beschwerden aufgetreten sind.
  • Was halten Sie für die Ursache? Gibt es Auslöser, die Ihre Urtikaria verschlimmern?
  • Schreiben Sie Ihre bisherigen Therapien auf (Name, Dauer, Dosierung)
  • Schreiben Sie auf, welche Medikamente Sie bisher gegen die Urtikaria eingenommen haben (Name des Medikaments, Dauer der Einnahme, Dosierung).
  • Wie gut haben diese Medikamente geholfen und welche Nebenwirkungen hatten sie?
  • Schreiben Sie auf, welche Medikamente Sie aktuell einnehmen, auch solche, die Sie nicht gegen Urtikaria einnehmen sowie auch alle nicht von Ihrem Arzt verordneten.
  • Notieren Sie bitte auch Medikamente, die Sie nicht regelmäßig einnehmen (z.B. Kopfschmerztablette) und geben Sie hierbei an, wie häufig im Monat Sie das Medikament einnehmen und wann Sie es zum letzten Mal eingenommen haben.
  • Wenn bereits Untersuchungen durchgeführt wurden, um die Ursache Ihrer Urtikaria zu finden, bringen Sie bisherige Befunde mit.
  • Nutzen Sie ihr persönliches Urtikaria Tagebuch (App).
  • Fotografieren Sie Ihre Hautveränderungen. Quaddeln treten bei vielen Betroffenen nicht täglich auf. Sie müssen also damit rechnen, dass Sie ihrem Arzt nicht zeigen können, wie ihre Hautbeschwerden aussehen. Am einfachsten ist es heutzutage gleich mit dem Handy zu fotografieren. Nehmen Sie sämtliche Hautveränderungen auf und achten darauf, dass diese möglichst wie in Natur aussehen. Gute Lichtverhältnisse (schräg einfallendes Tageslicht, kein Blitz, kein Neonlicht), ein ausreichender Abstand (mindestens 30 cm) und ein dunkler Hintergrund sind dabei von Vorteil.