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Tag der Lungengesundheit – eine Initiative der Österreichischen Lungenunion

Rathaus Tag der Lunge 2020

Ob Nahrungsmittel-, Pollen- oder Insektenallergie, (allergisches) Asthma, COPD oder Neurodermitis – viele Österreicherinnen und Österreicher leiden an diesen chronischen Erkrankungen und wissen es dabei oft gar nicht. Zu spät erkannt wird der Leidensweg unnötig verlängert. Im schlimmsten Fall, wie z.B. beim allergischen Schock, kann Unwissen … Weiterlesen …

Psychotherapie: Sich mit Ängsten auseinandersetzen

DSA Ing. Bernadette Simml, Psychotherapeutin, ist es ein spezielles Anliegen, Menschen mit chronischen Krankheiten auf ihrem Weg zu unterstützen. Im Interview mit dem Aufwind, dem Magazin der Österreichischen Lungenunion, schildert sie als selbst Betroffene, wie Psychotherapie Menschen in Krisen weiterhelfen kann. Psychotherapie bedeutet unter anderem, … Weiterlesen …

Videoserie: Der allergische Schock – Experten im Talk mit Vera Russwurm

Ein anaphylaktischer oder allergischer Schock ist die schwerste Form einer allergischen Reaktion. Er wird durch Allergene wie Insektengift, Nahrungsmittel oder Medikamente ausgelöst, auf die der Betroffene besonders heftig allergisch reagiert. Ein anaphylaktischer Schock kann mitunter tödlich enden. Informationen – und damit die richtige Handlungsweise im Notfall – können Leben retten. Grund genug für die Österreichische Lungenunion, die Videoserie „Experten im Talk mit Vera Russwurm“ zu initiieren, um Betroffene und deren Umfeld umfassend zu informieren.

Die Videoserie „Allergischer Schock – Experten im Talk mit Vera Russwurm“ besteht aus insgesamt neun Videos, die sich umfassend mit Thema Allergischer Schock (Anaphylaxie) beschäftigen.

„Wir sehen eine zunehmende Zahl an sehr schweren Allergieformen – bis hin zum anaphylaktischen Schock“, erklärt Otto Spranger den Beweggrund der Initiative der Österreichischen Lungenunion, sich so eingehend mit dem Thema zu befassen. Weiters verzeichnete Spranger einen sehr hohen Bedarf an Information, die er in Form einer Videoserie als Patientenschulung einem möglichst breiten Publikum zur Verfügung stellen wollte. „Dabei geht es um das gesamte Umfeld der Patienten,“ verduetlicht Spranger eingangs der Videoserie die Initiative: „Sei es beim Kind nicht nur die Eltern, sondern auch die Großeltern oder andere Verwandte, die im Nahbereich des Kindes wohnen. Es geht uns auch um Kindergärten und Schulen, wo wir sehr darum kämpfen, dass die zuständigen Betreuer und Lehrer das Notfallset anwenden können.“

Eine Initiative der Österreichischen Lungenunion, Moderation: Vera Russwurm, Projektleitung: Unlimited Media

Mit freundlicher Unterstützung von MEDA Pharma GesmbH

Die komplette Videoserie „Der allergische Schock – Experten im Talk mit Vera Russwurm“ im Überblick

Otto Spranger und Dr. Vera Russwurm

Die Initiative: In diesem Einleitungsvideo stellen Otto Spranger und Moderatorin Vera Russwurm die Videoserie vor. Die zunehmende Zahl an sehr schweren Allergieformen bis hin zum anaphylaktischen Schock sowie der Bedarf an mehr Wissen und Schulung waren die Beweggründe, sich aus allen Blickwinkeln mit dem Thema zu befassen.

OA Dr. Isidor Huttegger

Schulung für den Notfall: Im Extremfall kommt es bei einem allergischen Schok innerhalb weniger Minuten zu einem Kreislaufversagen. Es kann sogar der Tod eintreten. OA Dr. Isidor Huttegger von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Salzburg informiert, damit nicht nur die betroffene Person, sondern – vor allem bei Kindern – auch das gesamte Umfeld mit einem Notfall umgehen kann.

Univ. Doz. Dr. Karin Hoffmann-Sommergruber

Nahrungsmittel als Auslöser: Ein anaphylaktischer Schock hat unterschiedliche Ursachen. Univ.-Doz. Dr. Karin Hoffmann-Sommergruber beschäftigt sich an der MedUni Wien mit Allergieforschung. Sie geht vor allem der Frage nach, welche Pflanzen welche Wirkungen auf den Menschen haben.

Assoc.-Prof. Dr. Gunter Sturm erklärt, wie eine schwere allergische Reaktion abgeklärt wird und sich schlussendlich möglichst vermeiden lässt.
Assoc. Prof. Dr. Gunter Sturm

Warnzeichen & Symptome: Nicht jede Reaktion muss allergisch bedingt sein. Umso wichtiger ist es, die ersten Warnzeichen und Symptome einer Anaphylaxie zu erkennen, um eine lebensbedrohliche Situation zu vermeiden. Assoc. Prof. Dr. Gunter Sturm von der MedUni Graz erklärt, woran man einen anaphylaktischen Schock rechtzeitig erkennen kann.

Der Kinderarzt Dr. Rudolf Schmitzberger erklärt, wie ein allergischer Schock (Anaphylaxie) bei Kindern abgeklärt wird.
Dr. Rudolf Schmitzberger

Diagnose und Therapie bei Kindern: Bei Vorliegen von Anaphylaxie-Risikofaktoren – nach einem erstmaligen Wespenstich gekoppelt mit einer massiven Reaktion – und bei Verdacht auf eine schwere allergische Reaktion sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Der Wiener Kinderarzt Dr. Rudolf Schmitzberger erklärt, wie eine Anaphylaxie genau abgeklärt wird.

Assoc. Prof. Dr. Gunter Sturm

Therapeutische Schritte: Nach der detaillierten Diagnose einer schweren allergischen Reaktion müssen die richtigen therapeutischen Schritte eingeleitet werden. Assoc.-Prof. Dr. Gunter Sturm von der MedUni Graz verdeutlicht, welche therapeutischen Möglichkeiten bestehen, um eine schwer allergische Reaktion möglichst zu vermeiden.

Univ. Prof. Dr. Zsolt Szepfalusi

Verhalten im Notfall: Im Extremfall kann ein anaphylaktischer Schock innerhalb weniger Minuten zum Kreislaufversagen und sogar zum Tod führen. Deshalb ist das korrekte Verhalten im Notfall wichtig, um die Gefahren zu minimieren. Univ.-Prof. Dr. Zsolt Szepfalusi von der MedUni Wien weiß, was Schritt für Schritt zu tun ist.

Univ.-Prof. Dr. Zsolt Szepfalusi zeigt, wie man einen Pen im Fall eines allergischen Schocks richtig anwendet und worauf es ankommt.
Univ. Prof. Dr. Zsolt Szepfalusi

Der richtige Umgang mit dem Pen: Menschen, bei denen nach Insektenstichen bereits eine starke allergische Reaktion auftrat ist, sollten immer ein Notfallset dabeihaben. Es enthält einen sogenannten Autoinjektor, mit dem man sich im Notfall Adrenalin in den Oberschenkelmuskel spritzen kann. Univ.-Prof. Dr. Zsolt Szepfalusi von der MedUni Wien zeigt die richtige Anwendung.

Um die Gefahr für einen allergischen Schock zu minimieren, gibt Univ.-Doz. Dr. Karin Hoffmann-Sommergruber von der MedUni Wien hilfreiche Tipps zur Allergenvermeidung bei Nahrungsmittel-, Medikamenten-, Pollen- und Insektengiftallergie.
Univ. Doz. Dr. Karin Hoffmann-Sommergruber

Tipps für die Allergenvermeidung: Wer weiß, dass er einen anaphylaktischen Schock erleiden kann, sollte allergieauslösende Nahrungsmittel meiden. Das ist die effektivste und einfachste Vorsorge. Bei Insektenstichen ist das schon schwieriger. Univ. Doz. Dr. Karin Hoffmann-Sommergruber weiß, worauf Betroffene achten sollten.

  

Hilfe bei seltenen Lungenerkrankungen

Lungengewebserkrankungen sind zwar selten, beeinflussen aber das Leben der Betroffenen und deren Familien enorm. Manche dieser Krankheiten sind durch einen gesunden Lebensstil und saubere, rauchfreie Umgebung vermeidbar. Viele jedoch nicht. Eine möglichst frühzeitige Diagnosestellung und kompetente Behandlung in spezialisierten Zentren in Krankenhäusern sind von großer … Weiterlesen …

Das Impfdilemma

Die geringen Erkrankungsraten sowie die manchmal vorkommenden Nebenwirkungen verursachten in Österreich zunehmende Impfmüdigkeit. Jedoch solange eine Krankheit generell nicht weltweit ausgelöscht wurde, sollten sich auch in Österreich vor allem chronisch kranke und ältere Menschen sowie Kinder impfen lassen. Dies gilt in der kalten Jahreszeit vor … Weiterlesen …

CLARA-Studie: Die Angst vor der Atemnot

Um die Lebensqualität und Einschränkungen im Alltag bei COPD-Erkrankten in Österreich genau zu analysieren, wurde die CLARA-Studie initiiert. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Die Angst vor Atemnot und die Einschränkungen im täglichen Leben belasten die Mehrzahl der COPD-Patienten. Prim. Doz. Dr. Bernd Lamprecht, Kepler Universitätsklinikum … Weiterlesen …

Kreuzreaktion: Pollen & Nahrungsmittel

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind häufig und können mitunter fatale Auswirkungen haben, wenn sie auf die leichte Schulter genommen werden. Oft ist die Ursache gar keine eigenständige Allergie auf ein bestimmtes Lebensmittel, sondern eine sogenannte Kreuzreaktion. Ein neuer Ratgeber der IGAV (Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung) informiert umfassend über miteinander verwandte … Weiterlesen …

Allergie: Spezifische Immuntherapie

Allergien werden immer häufiger. Bereits rund ein Viertel der Österreicher leidet an einer Allergie. Auch die Zahl der Menschen mit allergischem Asthma steigt. Jeder Zehnte entwickelt im Laufe seines Lebens Asthma. Damit dieser gefährliche Etagenwechsel hin zum Asthma nicht stattfindet, sollte rechtzeitig eine Behandlung gegen … Weiterlesen …

Studie: Zu viele Babys rauchen passiv mit

In Österreich sind viele Babys zuhause Tabakrauch ausgesetzt. Das zeigt eine Studie des Wilhelminenspitals in Wien. Laut OA Priv.-Doz. Dr. Angela Zacharasiewicz handelt sich dabei um die Analyse der Daten von 185 Säuglingen, die wegen einer schweren Infektion der Atemwege im Wilhelminenspital behandelt wurden. Bei … Weiterlesen …