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Weltlungentag: 25. September 2020

Der World Lung Day (WLD) findet heuer am 25. September statt und hat den Zweck weltweit Maßnahmen und Impulse für eine bessere Lungengesundheit setzen. Das Thema des heurigen Weltlungentages 2020 ist natürlich dem Riesenthema des Jahres gewidmet – Infektionen der Atemwege. In Form einer „Versprechen-Kampagne“ … Weiterlesen …

Weltlungentag: 25. September 2020

Logo World Lung Day

Am 25. September, dem Welt-Lungen-Tag, setzen sich mehr als 200 Organisationen weltweit für die Lungengesundheit ein. Im Jahr 2020 liegt der internationale Schwerpunkt auf Infektionen der Atemwege.

Live dabei sein bei Veranstaltungen der Lungenunion

Die Österreichische Lungenunion bietet einmal im Monat online ein kostenloses Atem- und Inhalationstraining für Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen und auch Live-Webinare mit ärztlichen Expertinnen und Experten, die nach dem Vortrag auch direkt befragt zu persönlichen Fragen werden können. Alle unsere Veranstaltungen finden online via TEAMS-Meeting … Weiterlesen …

Lungenunion Online-Mitglieder-Treffen

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Auch wenn persönliche Treffen in Corona-Zeiten nicht möglich sind, bedeutet das nicht, dass wir nicht in Kontakt bleiben! Die Österreichische Lungenunion bietet nun regelmäßige Video-Treffen via Skype oder Teams mit ca. 20 Mitgliedern zum gegenseitigen Austausch an. Die Teilnahme ist einfach. Sie können entweder über … Weiterlesen …

Online-Selbsthilfe für ganz Österreich

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Selbsthilfe bedeutet, sich mit Gleichbetroffenen auszutauschen und sich weiterzuhelfen. Gemeinsam Antworten auf Fragen zu Krankheit, Therapie aber auch des täglichen Lebens zu finden. Da persönliche Treffen in Corona-Zeiten nicht möglich sind, bietet die Österreichische Lungenunion nun verstärkt digitale Selbsthilfemöglichkeiten auf diversen Online-Kommunikationskanälen an. Das hat … Weiterlesen …

Covid-19 & COPD: Schwere Krankheitsverläufe, aber nicht mehr Erkrankungen

Aus den bislang vorliegenden Untersuchungen gibt es erste Hinweise darauf, dass Menschen mit der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD ein höheres Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben und auch häufiger an den Folgen versterben als Lungengesunde. Jedoch erkranken COPD-Betroffe nicht unbedingt häufiger an COVID-19. Dazu im Interview Prim. Dr. Sylvia Hartl, Klinik Penzing.


Menschen mit COPD sind besonders gefährdet, bei einer COVID-19 Infektion einen schweren Verlauf durchzumachen, stimmt das? Welche Erkenntnisse haben wir bis jetzt in Bezug auf COVID-19 und COPD? Was tun bei einem positiven COVID-19 Ergebnis?

Die Erkenntnisse zu COPD und COVID zeigen, dass COPD-Patienten nicht häufiger erkranken, aber einen schweren Verlauf haben und auch circa dreimal so häufig an COVID versterben wie Lungengesunde. Besonders gefährdet ist man, wenn man ein aktiver Raucher ist, wenn man Bluthochdruck hat, schweres Übergewicht oder zusätzlich Diabetes. Wenn man also COVID-positiv ist, ist es ganz wichtig, dass man natürlich die Quarantäne einhält, aber sofort mit seinem Facharzt, seinem Lungenfacharzt, Kontakt aufnimmt und schaut, dass seine chronische Entzündung – die COPD – gut eingestellt ist.

Worauf ist dieses erhöhte Risiko zurückzuführen?

Das erhöhte Risiko für virale Infekte liegt daran, dass Andockstellen für Viren in der gesamten Lunge bis in die kleinsten Atemwege bei uns allen vorkommen. Hat man aber eine chronische Erkrankung wie COPD, sind gleichzeitig sehr viele aktivierte Immunzellen und Entzündungszellen da, und diese können das Andocken, das Eindringen und sogar die Vermehrung der Viren begünstigen.

Stellt das Tragen von Atemschutzmasken eine Gefährdung für COPD-Patienten dar? Welche Alternativen gibt es? Was soll ich speziell auch in Zukunft unbedingt beachten?

Atemschutzmasken sind kein erhöhtes Risiko, sie sind eine Erschwernis, weil sie einen Atemwegswiderstand haben, besonders diese, die virendicht sind. Es wird daher empfohlen, zum eigenen Schutz ein Gesichtsschild zu verwenden, damit auch die Augenschleimhaut und die Gesichtsfläche geschützt ist, und darunter kann man bei Bedarf, wenn man andere schützen muss, eine sehr viel dünnere Maske tragen. Für COPD-Patienten ist es in Zukunft daher besonders wichtig, Abstand zu halten und engen Kontakt nur mit dem Partner oder der direkten Familie, die gesund sind, zu halten. Dann ist der Schutz für einen selber am besten gegeben.

An wen soll ich mich bei Fragen wenden? Habe ich ein erhöhtes Risiko mich anzustecken, wenn ich zum Arzt gehe oder soll ich besser anrufen?

Wenn man zum Arzt geht – das ist wichtig, wegen der Untersuchungen – dann soll man die Untersuchung gut planen. Wichtig ist, dass man nicht lange in Wartezonen sitzen muss. Der Lungenfacharzt ist aber ein ganz wichtiger Ansprechpartner, denn nur eine gut kontrollierte Erkrankung verringert dieses Gefährdungspotential für COPD-Patienten. Insbesondere Menschen, die inhalatives Cortison brauchen, dürfen dieses nicht einfach aus Angst absetzen und sollen es auch nicht ungezielt steigern. Und es ist sehr schwierig zu beantworten, dass Cortison als Tabletten geschluckt gefährlich ist, und daher muss der Lungenfacharzt hier die Entscheidung treffen und häufig den Patienten untersuchen.

2020-08-10