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Lymphe

Weiß-gelbliche Flüssigkeit aus Eiweißen, weißen Blutkörperchen und Fetten, auch Lymphflüssigkeit genannt. Die Lymphe fließt in sogenannten Lymphbahnen. Alle Lymphbahnen zusammen bilden das Lymphsystem, das neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transportsystem im menschlichen Körper ist. Es ist auf den Transport von Nähr- und Abfallstoffen spezialisiert. Siehe … Weiterlesen …

Lymphknoten (LK)

Knotenpunkte des Lymphsystems. In den über den gesamten Körper verteilten erbsengroßen Gebilden wird die Lymphe einer bestimmten Körperregion gefiltert und gereinigt. Damit sind die Lymphknoten ein wichtiger Teil des Immunsystems. Bei Hinweisen auf eine Entzündung werden in den Lymphknoten weiße Blutkörperchen produziert, die bei der … Weiterlesen …

Lymphödem

Durch verstopfte Lymphgefäße entstandene Ansammlung von Lymphe im Gewebe. Zur Behandlung eines Lymphödems wird meist eine Lymphdrainage durchgeführt. Die häufigste Ursache für ein Lymphödem ist die operative Entfernung oder Bestrahlung von Lymphknoten.

Lymphozyten

Kleinste Vertreter der weißen Blutkörperchen. Hauptaufgabe der Lymphozyten ist die Erkennung und Entfernung von Fremdstoffen wie Bakterien, Viren und auch Tumorzellen.

M

In der TNM-Klassifikation Kürzel für Metastasen. Um das Stadium des Lungenkrebses bestimmen zu können, werden verschiedene Faktoren beurteilt. Ein Faktor, der miteinbezogen wird, ist das Fehlen oder Vorhandensein von Fernmetastasen. Von Metastasen spricht man, wenn sich bösartige Tumorzellen vom eigentlichen Tumor lösen und an einem … Weiterlesen …

Magnetresonanztomografie, MRT

Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Struktur und Funktion von Geweben und Organen. Zum Einsatz kommen dabei Radiowellen und starke Magnetfelder. Diese erzeugen je nach Körpergewebe unterschiedlich starke Signale. Dadurch entsteht ein genaues Abbild der Gewebestruktur. Das diagnostische Verfahren liefert wichtige Befunde, die entscheidend für das … Weiterlesen …

Maligner Tumor

Vom lateinischen Wort „malignus“ („schlecht geartet, bösartig“) hergeleitet; ein maligner Tumor ist somit ein bösartiger Tumor. Dieser weist für den Körper lebensgefährliche, zerstörerische Eigenschaften auf, da er seine Umgebung verdrängen und Tochtergeschwülste ausbilden kann, sogenannte Metastasen. Das Gegenteil von maligne ist benigne.

Malignitätsgrad

Die Bösartigkeit eines Tumors wird durch den Malignitätsgrad definiert. Unterschieden werden vier verschiedene Stufen der Malignität, die auch als Grading bezeichnet werden und die Abkürzungen G1 bis G4 tragen. Einteilungskriterien sind unter anderem die Strukturveränderung der Zellen und die Zellteilungsrate. Je stärker die Struktur der … Weiterlesen …

Meningeosis carcinomatosa

Vom lateinischen Wort „Meninges“ („Hirnhäute“) hergeleitet; Tumorzellbefall der Hirnhaut bei einer metastasierenden Krebserkrankung.

MET

MET (MET Proto-Oncogene, Receptor Tyrosine Kinase) ist ein Eiweiß auf der Zelloberfläche. Es empfängt Signale von außerhalb der Zelle und fördert dadurch das Zellwachstum. Vermehrtes Vorkommen von MET oder Überfunktionen regen das Tumorwachstum an. Zielgerichtete Therapien können die Aktivität des MET-Rezeptors hemmen und so das … Weiterlesen …