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Kreatinin

Abbauprodukt, das im Rahmen der Gehirn-, Nerven- und Muskelfunktion entsteht und über die Nieren ausgeschieden wird. Die Kreatinin-Ausscheidungsrate ist ein Laborparameter, der Auskunft über die Funktionsfähigkeit der Nieren gibt und damit eine große Bedeutung für die Dosierung bestimmter Medikamente hat.

Krebs

Erkrankung, die durch unkontrollierte Zellvermehrung, bösartige Gewebsneubildung und Raumforderung im Körper charakterisiert ist. Eine Form von Krebs ist das Karzinom.

Krebsregister

Zentrale Datenbanken, in denen Krebserkrankungen in der Bevölkerung erfasst werden. Die Meldung und Registrierung von Erkrankungsfällen an Krebs ist gesetzlich geregelt; die Daten von Krebsregistern sind eine wichtige Erkenntnisquelle der Epidemiologie.

Kryotherapie

In der Krebsbehandlung können als Nebenwirkung Entzündungen der Mundschleimhaut und Geschwüre im Mund auftreten. Diese Nebenwirkung wird orale Mukositis oder Stomatitis genannt. Die dadurch verursachten Schmerzen können beträchtlich sein und sogar das Essen und Trinken unmöglich machen. Als orale Kryotherapie wird das Kühlen des Mundes … Weiterlesen …

Kurativ

Vom lateinischen Wort „curare“ („heilen“) hergeleitet; als kurative Medizin werden therapeutische Maßnahmen bezeichnet, die auf die Heilung einer Erkrankung ausgerichtet sind. Ist eine Erkrankung nicht mehr heilbar, werden die Maßnahmen als palliativ bezeichnet.

L

Lymphgefäßinvasion, Einbruch von Krebszellen in Lymphgefäße; Befundkürzel im Rahmen der TNM-Klassifikation; L0 bezeichnet nicht vorhandene, L1 vorhandene Lymphgefäßinvasion.

Lambert-Eaton-Syndrom

Autoimmunerkrankung des peripheren Nervensystems:Meist im Zusammenhang mit einem kleinzelligen Bronchialkarzinom (SCLC). Das SCLC bildet an seiner Oberfläche Calciumkanäle aus, gegen die sich die Immunabwehr richtet. Dabei werden auch Calciumkanäle, die für die Signalübertragung von Nerven zu Muskeln wichtig sind, zerstört. Symptome: Muskelschwäche, verminderter Tränenfluss, Mundtrockenheit, … Weiterlesen …

Lebensqualität

Ein wichtiger Faktor zur Beurteilung des Nutzens einer Behandlung. Die gesundheitsbezogene Lebensqualität beschreibt, wie sich der Gesundheitszustand auf das Befinden auswirkt: • körperlich (= physisch)• seelisch (= psychisch)• geistig (= kognitiv, mental)• in Beziehungen (= sozial) Lebensqualität ist ein subjektiver Begriff: Jeder Mensch versteht etwas anderes darunter. Deshalb setzen Patient:innen … Weiterlesen …

Leitlinie

In der Medizin von Fachgremien herausgegebene Empfehlungen für die Diagnostik, Behandlung und Nachsorge bei einer bestimmten Erkrankung oder Erkrankungssituation zur Orientierung und Unterstützung von Ärzten bei der angemessenen medizinischen Versorgung; unterschiedliche Qualität, von übereinstimmender Expertenmeinung bis hin zur höchsten Stufe der evidenzbasierten Leitlinie (Stufe 3, … Weiterlesen …

Leukopenie

Von den altgriechischen Wörtern „leukós“ („weiß“) und „penía“ („Mangel“) hergeleitet; Verminderung der Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukozyten) gegenüber der Norm.