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Depression

Vom lateinischen Wort „deprimere“ („herabdrücken“) hergeleitet; von einer Depression spricht man, wenn bestimmte Krankheitsanzeichen wie gedrückte Stimmung, Antriebsmangel, Ermüdbarkeit sowie vielfältige körperliche Symptome, die von Schlaflosigkeit über Appetitstörungen bis hin zu Schmerzzuständen reichen können, mindestens zwei Wochen lang andauern. Es handelt sich dabei um eine … Weiterlesen …

Diagnose

Vom griechischen Wort „diágnosi“ („Durchforschung“) hergeleitet; durch das sorgsame Untersuchen, Abwägen und Einschätzen aller Krankheitsanzeichen schließen Ärztinnen und Ärzte auf das Vorhandensein und die Ausprägung einer Krankheit.

Diagnostik

Erkennung und Bestimmung einer Krankheit; die Diagnostik umfasst alle Untersuchungen, die man braucht, um eine Erkrankung festzustellen. Eine geeignete Therapie kann aufgrund der vorangegangenen Diagnostik eingeleitet werden.

Diarrhö

Durchfall (von griechisch „dia” für „durch” und „rheo” für „fließen”); Durchfall kann ein Symptom einer Tumorerkrankung sein oder als Nebenwirkung der medikamentösen Therapie auftreten.

Differenzierungsgrad

Grad der Ausreifung eines Gewebes für seine Funktion im Körper; geringe Differenzierung ist ein Anzeichen für Krebs; engl.: Grading.

Disease-Management-Programm

„Disease“ steht im Englischen für „Krankheit“. Gemeint ist der systematische Umgang mit einer chronischen Erkrankung. Dazu wird für die Patient:innen ein strukturierter Behandlungsablauf festgelegt, der anerkannten medizinischen Leitlinien folgt. Ziel ist es, die regelmäßige ärztliche Behandlung zu gewährleisten, wiederkehrende Diagnosen und Kontrollen durchzuführen und die … Weiterlesen …

DNA

Die Abkürzung DNA steht für den englischen Begriff „deoxyribo-nucleic acid“, zu Deutsch „Desoxyribonukleinsäure“ (DNS). Das Molekül ist der Träger unserer Erbinformation und als Doppelstrang aus zwei sich ergänzenden DNA-Einzelsträngen aufgebaut. Diese winden sich spiralförmig umeinander (Doppelhelix) und sind durch Querverbindungen in Form von Basenpaaren miteinander … Weiterlesen …

Drainage

Natürliche oder therapeutische Ableitung von Körperflüssigkeiten; die Ableitung kann über eine vorhandene Körperstruktur oder durch einen von der Ärztin/dem Arzt eingebrachten „Drain“ (Abfluss, Leitung) erfolgen.

Drittlinientherapie

Third-Line-Therapie; dritte Behandlungsstrategie, die auf eine erste und zweite Behandlung (Erst- und Zweitlinientherapie) folgende Therapie. Diese wird durchgeführt, weil die Erst- und die Zweittherapie nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.

Drüse

Als Drüsen bezeichnet man Organe und im weiteren Sinne auch einzelne Zellen (beispielsweise Becherzellen), die in der Lage sind, spezifische Substanzen zu synthetisieren und abzusondern (z. B. Hirnanhangdrüse, Schilddrüse, Eierstöcke). In diesen kleinen Organen werden spezifische Stoffe hergestellt und in einen Körperhohlraum oder direkt in die … Weiterlesen …