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Ambulant

Vom lateinischen Wort „ambulare“ („umhergehen, spazieren gehen“) hergeleitet. Kann eine Therapie in einer Praxis, Klinikambulanz oder Pflegeeinrichtung durchgeführt werden, ohne dass ein Krankenhausaufenthalt über Nacht erforderlich ist, spricht man von einer ambulanten Versorgung.

Analgesie

Schmerzbekämpfung; medizinische Maßnahme, mit der die eigene Schmerzempfindung aufgehoben bzw. unterdrückt wird.

Analgetikum

Schmerzmittel; Substanz, welche das Schmerzempfinden unterdrückt; analgetisch: schmerzlindernd.

Anämie

Besteht ein Mangel an roten Blutkörperchen oder an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin), spricht man von Blutarmut bzw. Anämie. Symptome einer Anämie können Müdigkeit, Luftknappheit, schneller Herzschlag und Kopfschmerzen sein.

Anamnese

Der Begriff Anamnese bedeutet „Erinnerung” und stammt aus dem Griechischen. Die Anamnese ist das (Erst-)Gespräch zwischen Arzt/Ärztin und Patient:in. Es dient der Dokumentation der Krankheitsvorgeschichte und ist ein wichtiger Schritt für die Diagnose und die Therapieplanung.

Angiogenese

Wachstum und Bildung von Blutgefäßen; auch Tumore benötigen Blutgefäße für die Versorgung ihres Gewebes mit Nährstoffen und Sauerstoff.

Angiogenesehemmer

Angiogenesehemmer sind eine Gruppe von Arzneistoffen, welche die Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese) unterdrücken und dadurch u. a. das Tumorwachstum hemmen.

Ansprechrate

Prozentualer Anteil einer Gruppe von Patient:innen mit vergleichbarer Krankheitssituation, bei denen durch eine bestimmte Behandlung die Krankheitszeichen teilweise oder gänzlich zurückgehen; in der Krebsmedizin meist für die Rate an Tumorrückbildungen (Remission) durch eine bestimmte Therapie gebraucht; Ansprechen ist nicht gleichbedeutend mit Heilung.

Antibiotika

Vom griechischen Wort „anti“ („gegen“) und „bios“ („Leben“) hergeleitet; bezeichnet eine Gruppe von Medikamenten, die die Vermehrung oder das Weiterleben von Bakterien verhindern.