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Resistenz

Medikamente sind nicht mehr wirksam.

RET

RET-Genveränderungen, speziell Fusionen des RET-Gens, können bei Lungenkrebs eine Rolle spielen und unkontrolliertes Zellwachstum begünstigen. Es gibt Medikamente, sogenannte RET-Hemmer, die gezielt das Tumorwachstum begrenzen können.

Rezeptor

Andockstelle an einer Zelle für Botenstoffe.

Rezidiv

Rückfall; Wiederauftreten eines Tumors. Tritt fünf Jahre nach einer abgeschlossenen Behandlung kein Rezidiv auf, so gelten die Patient:innen als geheilt. Einige Tumore können aber auch nach längerer Zeit noch ein Rezidiv verursachen.

Rezidivfreies Intervall

Zeitraum, in dem nach dem Abschluss einer Krebsbehandlung kein Rezidiv aufgetreten ist, das heißt, in dem es nicht zu einem erneuten Auftreten der Krebserkrankung gekommen ist.

Risikofaktoren

Umstände und Faktoren, die das Entstehen einer Krankheit begünstigen. Dazu gehören z. B. bestimmte Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, Rauchen, erbliche Faktoren, bereits vorhandene Krankheiten, Kontakt mit Schadstoffen etc.

ROS1

ROS1-positiver Lungenkrebs ist eine Form von Lungenkrebs, die durch eine spezifische Genveränderung verursacht wird, die das Wachstum der Krebszellen fördert. Die Genveränderung wird als ROS1-Fusion bezeichnet und kann mit bestimmten Medikamenten, den sogenannten ROS1-Inhibitoren, behandelt werden.

SCLC (Small-cell lung cancer)

Englische Abkürzung für „Kleinzelliges Lungenkarzinom“, welches auch als Haferzellkarzinom bezeichnet wird und von endokrinen Zellen ausgeht.

SD

Engl. „stable disease“, Krankheitsstabilisierung.

Sequentielle Therapie

Bei dieser Form der Behandlung werden verschiedene Therapieverfahren oder Wirkstoffe einzeln und nacheinander eingesetzt, nicht wie bei der Kombinationstherapie gemeinsam und gleichzeitig. In der Krebstherapie wird dieser Begriff meist im Zusammenhang mit Chemotherapien verwendet.