COPD ist ähnlich wie Asthma, aber es ist nicht die gleiche Krankheit. Bei Asthma können sich die Folgen und Auswirkungen der Krankheit normalerweise durch eine Behandlung zurückbilden, aber COPD ist eine progrediente, d.h. eine fortschreitende Krankheit und ihre Auswirkungen lassen sich durch Medikamente nicht zurückbilden.

Die einzige Möglichkeit, um sicher zu sein, dass Sie COPD und nicht Asthma haben, ist eine Spirometrie, eine Untersuchung, die Ihr Arzt/Ihre Ärztin durchführen kann.

Symptome von COPD

Die häufigsten Zeichen und Symptome von COPD sind Atemnot, das heißt vermehrte Anstrengung beim Atmen, Schweregefühl oder ein vermehrter „Bedarf an Atemluft“, übermäßige Schleimproduktion, und chronischer Husten. Manche Menschen, die an COPD leiden, haben das Gefühl, ständig nach Luft schnappen zu müssen. Bei körperlicher Betätigung können sich diese Symptome noch weiter verschlechtern, aber auch wenn Sie eine Atemweginfektion haben oder während einer Exazerbation – einer bestimmten Zeitspanne, während der sich die Symptome plötzlich verstärken und die Krankheit stärker spürbar ist.

Durch eine COPD wird Ihre Atemfunktion beeinträchtigt. COPD ist eine progrediente Krankheit, das heißt, dass COPD im Laufe der Zeit stärker wird und sogar zum Tod führen kann. Das bedeutet, dass sich Ihre Atemfähigkeit allmählich verschlechtern kann und sich mit fortschreitender Krankheit auch ihre normalen Alltagsaktivitäten schwieriger gestalten könnten.

Für COPD gibt es auch eine Reihe anderer Bezeichnungen, etwa: Emphysem, chronische Bronchitis, chronisch obstruktive Bronchitis, chronische Atemeinschränkung, chronische Atemobstruktion, chronische Atemwegsobstruktion, chronisch obstruktive Atemwegserkrankung, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, nicht-reversible obstruktive Atemwegserkrankung.

Eine COPD kann verschiedene Teile der Atmungsorgane beeinträchtigen, dazu gehören die Atemwege und die Lungen.

Wer kann COPD bekommen?

Rauchen ist sicherlich die häufigste Ursache für COPD. Die Krankheit tritt am häufigsten bei Personen über 40 Jahren auf. Bei Kindern lässt sich COPD nicht feststellen.

Intensiver oder langfristiger Kontakt mit bestimmten Formen von Staub oder mit bestimmten Chemikalien kann das Risiko für COPD ebenfalls erhöhen oder die Krankheit noch verstärken, wenn Sie bereits an COPD leiden.

Schließlich gibt es auch einige Menschen mit einer seltenen, vererbbaren Störung, die die Anfälligkeit für COPD erhöht. Diese Menschen produzieren kein a-1 Antitrypsin – ein Enzym, das beim Abbau von Schleim in den Atemwegen hilft.

Krankheitsverlauf

COPD ist eine progrediente Krankheit, und wird daher im Allgemeinen im Laufe der Zeit schlechter. Auch wenn Sie nicht an COPD leiden, reduziert sich die Lungenfunktion ab einem Alter von 25 Jahren allmählich. Bei Menschen, die für die Wirkungen von Zigarettenrauch anfällig sind, kommt es allerdings rascher zu solchen Veränderungen. Mit zunehmender Verschlechterung der Atmungseffizienz werden für solche Menschen auch die Aktivitäten des alltäglichen Lebens schwieriger. Wenn Sie aufhören zu rauchen können Sie diese Verschlechterung hinauszögern oder vermindern.

Dinge zur Selbsthilfe

Es gibt viele Dinge, die Sie tun können, um sich selbst zu helfen und damit unter Umständen auch das Fortschreiten der Krankheit zu verzögern.

  • Geben Sie das Rauchen auf
  • Befolgen Sie alle Ratschläge Ihres Arztes/Ihrer Ärztin und nehmen Sie auch Ihre Medikamente wie verordnet
  • Unterschätzen Sie Ihre Symptome nicht. Gehen Sie zu Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin, falls sich Ihre Atmung verschlechtert oder Ihr Husten stärker wird.
  • Achten Sie auf regelmäßige Kontrollen durch Ihren Arzt/Ihre Ärztin. Die meisten Menschen mit COPD sollten mindestens alle 6 Monate eine ärztliche Kontrolle haben.
  • Versuchen Sie, Exazerbationen nach Möglichkeit zu vermeiden
  • Bewahren Sie sich eine positive Lebenseinstellung und bleiben Sie aktiv – achten Sie darauf, dass Sie regelmäßig körperliche Bewegung machen