Eine Informations-Initiative der Österreichischen Lungenunion
Die Diagnose einer Nahrungsmittelallergie beim eigenen Kind kann Eltern psychisch stark belasten. Besonders bei mehreren Allergien wird selbst das Kochen zur Herausforderung, begleitet von Angst und Unsicherheit – etwa bei der Einführung neuer Lebensmittel. Viele Eltern entwickeln eine ständige innere Anspannung, aus Sorge um die Gesundheit ihres Kindes.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie überwältigend die ersten Jahre nach der Diagnose sein können. Der Wunsch nach Kontrolle durch Wissen ist groß, doch echte Sicherheit entsteht erst mit der Zeit und durch praktische Erfahrung. Routinen im Alltag entwickeln sich, und vieles wird mit der Zeit leichter.
Austausch und Unterstützung
Der Kontakt zu anderen betroffenen Eltern war für mich besonders hilfreich. Gemeinsame Erfahrungen, Tipps zu Produkten oder medizinischer Betreuung und das Gefühl, verstanden zu werden, geben Kraft und Orientierung.
Auch Kinder leiden mit
Kinder mit Nahrungsmittelallergien fühlen sich oft ausgeschlossen oder „anders“. Das kann ihr Selbstvertrauen beeinträchtigen und zu Ängsten führen – etwa bei Veranstaltungen mit Essen. Mein Sohn mied zeitweise solche Anlässe aus Angst vor allergischen Reaktionen. Gespräche mit seiner Lehrerin und psychologische Unterstützung im Rahmen seiner Therapie halfen ihm, wieder Vertrauen zu fassen.
Nützliche Informationen dazu finden Sie hier:
https://www.lungenunion.at/nahrungsmittel-allergien-bei-kindern/
https://www.lungenunion.at/backen-ohne-milch-eier-und-nuesse/
https://www.lungenunion.at/allergie-und-allergischer-marsch/
https://www.lungenunion.at/lebensmittelintoleranz-oder-allergie/














