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Polleninformation nun auch auf der ApoApp

ApoApp – mit individuellen Polleninformationen, Warnungen bei hoher Belastung und Tipps für den Allergie-Alltag!

Start der Gräserpollensaison: Apothekerkammer und Polleninformationsdienst bündeln Kräfte – die ApoApp enthält eine neue Funktion für Allergiker:innen. Ab sofort liefert die ApoApp individuelle Polleninformationen, Warnungen bei hoher Belastung und Tipps für den Allergie-Alltag direkt auf das Smartphone.

Wien, am 7. Mai 2026 – Mit dem Beginn der Gräserpollensaison verschärft sich für viele Menschen die gesundheitliche Belastung: Fast jeder vierte Mensch in Österreich ist von Pollenallergie betroffen. Typische Symptome wie Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, juckende und tränende Augen sowie Müdigkeit und Konzentrationsprobleme schränken die Lebensqualität oft erheblich ein. Um Betroffene gezielt zu unterstützen, integriert die Apothekerkammer die Polleninformation des Österreichischen Polleninformationsdienstes (ÖPID) in ihre ApoApp.

Nutzer:innen können ein persönliches Pollenprofil anlegen und erhalten standortbezogene, tagesaktuelle Informationen darüber, welche Allergene sich gerade in der Luft befinden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich rechtzeitig durch die ApoApp benachrichtigen zu lassen, sobald genau jene Pollen zirkulieren, auf die man allergisch reagiert. Dadurch sind individuelle Vorsorgemaßnahmen noch besser und gezielter möglich. Ergänzt wird das Angebot durch praktische Tipps zum Umgang mit der jeweiligen Belastungssituation.

Information als Schlüssel zur besseren Versorgung

Wer unter Pollenallergien leidet, weiß: Information ist das halbe Gegenmittel. Das neue Pollenprofil der ApoApp liefert genau die individuellen Daten, die Menschen benötigen, um proaktiv zu handeln – von der persönlichen tagesaktuellen Belastungsanzeige bis zu wertvollen Empfehlungen zum Umgang mit der Situation. Wer darüber hinaus Unterstützung sucht, findet sie in der Vor-Ort-Apotheke: kompetente Allergie-Beratung, die das digitale Angebot der ApoApp sinnvoll ergänzt. „Viele unterschätzen die Auswirkungen von Pollenallergien auf den Alltag und auf bestehende Therapien. Apothekerinnen und Apotheker tragen durch ihre pharmazeutische Expertise wesentlich dazu bei, die individuell passende Antwort auf die jeweilige Pollenbelastung zu finden und im Bedarfsfall die Arzneimittel-Therapie zusammen mit den Ärztinnen und Ärzten anzupassen“, betont Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer. „Durch die Kooperation mit dem ÖPID bringen wir wissenschaftlich fundierte Polleninformationen digital, niederschwellig und tagesaktuell zu Betroffenen.“

Auch der Österreichische Polleninformationsdienst unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Je besser Patientinnen und Patienten, aber auch Gesundheitsberufe informiert sind, desto gezielter können Diagnose, Therapie und Allergenkarenz erfolgen“, erklärt Markus Berger, HNO-Mediziner und Leiter des ÖPID. „Apothekerinnen und Apotheker sind oft die erste Anlaufstelle und für Menschen mit Allergien wichtige Ansprechpartner.“

Pharmazeutische Beratung bei Allergien wichtiger denn je

Die richtige Beratung spielt gerade bei Pollenallergien eine entscheidende Rolle. Zu den gängigen Therapieoptionen zählen unter anderem Antihistaminika und kortisonhaltige Nasensprays, die Symptome lindern. Mastzellenstabilisatoren werden sowohl in der Prophylaxe als auch in der Dauertherapie eingesetzt. Mithilfe der allergenspezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) kann das Immunsystem nachhaltig „umtrainiert“ werden, sodass es eigentlich harmlose Allergieauslöser wie Gräserpollen nicht länger als Bedrohung einstuft. Eine frühzeitige und fachkundige Beratung kann helfen, Beschwerden effektiv zu lindern, mögliche Wechselwirkungen zu verhindern und Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma zu vermeiden.

Gräserblüte 2026 startet verhalten

Laut Blühbereitschaftsmodell des ÖPID sind bereits erste Gräser blühbereit. Allergiker:innen sollten daher schon jetzt mit geringen bis mäßigen Belastungen rechnen. Aufgrund der geringen Niederschlagsmengen im April kann man derzeit von einer durchschnittlichen bis leicht unterdurchschnittlich intensiven Gräserpollensaison ausgehen. Da Gräser jedoch deutlich länger blühen als Bäume, kann sich die Lage bei stärkeren Niederschlägen in den kommenden Wochen noch ändern. Die lange Saison erklärt sich durch die Vielfalt: In Österreich tragen rund 240 Gräserarten zur Pollenbelastung bei, die zeitlich versetzt blühen und individuelle Reaktionen auslösen können.

Info-Tipp: Ratgeber „Pollenallergie. Wege zu mehr Lebensqualität“

Der Ratgeber „Pollenallergie. Wege zu mehr Lebensqualität“ der IGAV – Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung entstand in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie & Immunologie, dem Österreichischen Polleninformationsdienst und der Österreichischen Apothekerkammer. Er enthält Informationen über Pollenallergien und die wichtigsten allergieauslösenden Pflanzen, Tipps zur Allergenvermeidung, einen Überblick über Diagnose und Therapie von Pollenallergien sowie Anlaufstellen und Services.
Kostenlos erhältlich über Tel.: 01 212 60 60, E‑Mail: info@allergenvermeidung.org

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Weiterführende Informationen:

Österreichische Lungenunion – Allergien

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