Der Österreichische Pollenwarndienst hat sich als hilfreicher „Lebensmanager“ für Pollenallergiker etabliert. Die App wurde 2012 ins Leben gerufen und steht mittlerweile in sieben Ländern – Österreich, Deutschland, Südtirol, Schweiz, Schweden, Spanien, Großbritannien – und in sechs Sprachen zur Verfügung. Insgesamt nutzen mittlerweile zwei Millionen Menschen jährlich die Hilfsdienste vom Österreichischen Pollenwarndienst.

Die neue Version der Pollen-App 6.0 bringt wieder einige Verbesserungen: Sie bietet mehr Services an und es wurde zudem die Menüführung um einiges nutzerfreundlicher gestaltet. So gelangt man zum Beispiel direkt vom Startscreen zu den Detailergebnissen, ohne Umweg über Ortsauswahl, denn die App merkt sich neuerdings den letzten Standort. Auch die Wetter-Parameter sind nun besser sichtbar und es gibt auf der Startseite mehr Hinweise auf das Pollentagebuch.

Weiters zeigt die aktualisierte Version gleich am Startscreen in Form einer Grafik das Allergierisiko im Tagesverlauf an. Die User erhalten somit einen stündlichen Überblick über die Höhe der Belastung. Neu ist auch die Aufbereitung und Darstellung der Luftqualitätsparameter. Diese Vorhersagen werden mit dem Finish Meteorological Institute (FMI) gemeinsam für ganz Europa erstellt und in der App dargestellt.

Weiters wurde der Allergiefragebogen erneuert, der eine erste Einschätzung darüber möglich macht, ob überhaupt eine Atemwegsallergie für die Beschwerden verantwortlich sein kann. Die Fragen wurden umfangreicher und genauer, um einen besseren Hinweis auf ein mögliches Allergen zu bekommen. Auf Basis der Ergebnisse des Fragebogens, also je nach Schwere der Symptome, werden allgemein gültige Hinweise für die Behandlung gegeben. Grundlage für diese Tipps sind die allgemein gültigen medizinischen Leitlinien.

Die App steht für Smartphones und Tablets mit iOS und Android zum kostenlosen Download auf www.pollenwarndienst.at sowie in den App-Stores zur Verfügung.

Im Überblick die neuen Services der Pollen-App

Pollentagebuch: Symptome an Nase, Auge und Lunge sowie das Gesamtbefinden werden (anonymisiert und möglichst täglich) erfasst und verwendete Medikamente dokumentiert. Die Einträge sind die Voraussetzung für personalisierte Prognosedaten.
Allergiefragebogen: Dieser gibt einen ersten Hinweis, ob eine allergische Atemwegserkrankung vorliegen kann.
Persönliche Pollenwarnung: Sie liefert auf die individuelle Reaktionslage zugeschnittene Informationen (persönliche Belastungswarnung, Eilmeldungen bei akuter Belastung, spezifische Blühzeiten, Saisonstart).
Allergierisiko: Es stellt das errechnete Risiko aufgrund von Luftschadstoffen (Stickstoffdioxid, Ozon, Feinstaub), der Maximaltagestemperatur und der Pollenbelastung dar.
Durchschnittliche Tagesbelastung für den eigenen Standort
Pollen-Lexikon: Steckbriefe zu den Allergenen, detaillierte Blühzeiten, Pollen-Countdown bis zum Saisonstart
Erinnerung an den Arztbesuch
Facharztsuche: ohne Umwege zum spezialisierten Arzt in der Nähe

Aufwind 01/18