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| Es sind 26 Einträge im Glossar. | |
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| Begriff | Definition |
| Lappenbronchien | Die Lappenbronchien sind Bestandteil des Bronchialsystems. Sie zweigen von den Hauptbronchien ab und verzweigen sich in Segmentbronchien. |
| Larynx | Kehlkopf |
| Latenzzeit | Die Latenzzeit wird auch mit Inkubationszeit bezeichnet. Die Zeit, die zwischen der Infektion mit einem Krankheitserreger und dem Auftreten der ersten Symptome (Ausbruch der Krankheit) bzw. der Nachweisbarkeit der Infektion vergeht. |
| lateral | seitlich |
| Leukotrien-Antagonisten | Sie wirken entzündungshemmend. Werden auch als Anti-Leukotriene bezeichnet. Verhindern die Bindung von Leukotrienen an ihren Rezeptor in den Bronchien. Leukotriene sind Entzündungsmediatoren die an der Entstehung der Entzündung bei Asthma bronchiale beteiligt sind. |
| Leukotriene | Leukotriene haben ihren Namen aufgrund ihrer Herkunft (aus Leukocyten / weißen Blutkörperchen). Leukotriene wirken als Vermittlungssubstanz entzündlicher und allergischer Reaktionen, indem sie die Blutgefäße erweitern, die Permeabilität der Gefäße erhöhen und Fieber hervorrufen. |
| Lippenbremse | siehe Atemtechniken |
| Lobektomie | Entfernung eines Lungenlappens |
| Lobus | Lungenlappen. Der rechte Lungenflügel ist in drei Lappen unterteilt, der linke in zwei. |
| lobär | einen Lungenlappen betreffend |
| Lungenasbestose | siehe Asbetose |
| Lungenbläschen | siehe Alveolen |
| Lungenembolien | auch Lungenthrombembolie oder Lungeninfarkt genannt. Entsteht durch die Verstopfung eines Blutgefäßes in der Lunge mit einem Blutpfropfen (Blutgerinnsel). Der die Lungenembolie auslösende Blutpfropf entsteht am häufigsten in den tiefen Bein- oder Beckenvenen und gelangt dann über das Herz in die Lunge, z.B. auf Grund von Operationen oder Unfällen, gegebenenfalls auch durch zu langes unbewegliches Sitzen (im Flugzeug). Abhängig von der Größe des Blutpfropfens ist das Ausmaß der Embolie. |
| Lungenemphysem | siehe Emphysem |
| Lungenentzündung | Bezeichnung für Pneumonie |
| Lungenflügel | Die Lunge besteht aus einem rechten und einem linken Lungenflügel. |
| Lungenfunktionsprüfungen (LUFU) | Der Begriff Lungenfunktion (Lufu) ist ein Sammel- und Oberbegriff für die verschiedenen Untersuchungsverfahren der Messgrößen der Lungenvolumina, z.B. der Spirometrie ("kleine Lungenfunktion") und der Bodyplethysmographie ("große Lungenfunktion"). Mit der Lungenfunktionsprüfung werden die Funktionsfähigkeit der Lunge und die Atemtätigkeit beurteilt. Dazu zählen: Peakflowmetrie Einfache Möglichkeit den Verlauf der Lungenfunktion zu Hause zu messen. Es wird die höchste Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft während einer forcierten Ausatmung gemessen und der beste von 3 Versuchen in ein Tagebuch einzutragen. |
| Lungenherzschwäche | siehe Cor pulmonale |
| Lungenhilus | Ist die Stelle, an der die Hauptbronchien in die Segmentbronchien übergehen und die dazugehörenden großen Gefäße sich in kleinere Gefäße aufteilen. |
| Lungenhochdruck | Auch pulmonal-arterielle Hypertonie (Abk. PAH). Bezeichnung für Krankheiten, die durch einen zunehmenden Anstieg des Gefäßwiderstandes und einen Anstieg des Blutdrucks im Lungenkreislauf gekennzeichnet sind. Die Betroffenen leiden unter stark eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit, Kreislaufstörungen und Müdigkeit. |
| Lungenkreislauf | Auch kleiner Kreislauf genannt. Das Blut fließt im Lungenkreislauf vom Herzen (rechte Herzkammer) zur Lunge, tankt dort Sauerstoff, wird zum Herzen zurückgeführt (linker Vorhof) und geht von dort (linke Herzkammer) in den so genannten großen Kreislauf, der der Versorgung des Gesamtorganismus mit Sauerstoff dient. Die Lunge selbst wird über den kleinen Kreislauf mit Sauerstoff versorgt. |
| Lungenlappen | siehe Lobus |
| Lungentransplantation | Es gibt die Transplantation eines Lungenflügels, beider Lungenflügel oder die kombinierte Transplantation von Herz und Lunge. |
| Lungenvolumen/ Lungenvolumina | Die Lungenvolumina werden unterteilt in: Vitalkapazität (VC) setzt sich zusammen aus Atemzugsvolumen, inspiratorischem Reservevolumen plus exspiratorisches Reservevolumen. Exspiratorische Vitalkapazität die Luftmenge, die bei stärkster Anstrengung auf einmal ausgeatmet werden kann Inspiratorische Vitalkapazität Die inspiratorische Vitalkapazität ist die Luftmenge, die bei stärkster Anstrengung auf einmal eingeatmet werden kann Inspiratorisches Reservevolumen (IRV) jenes Volumen, das nach normaler Inspiration noch zusätzlich eingeatmet werden kann Exspiratorisches Reservevolumen (ERV) die Luftmenge, die nach einer normalen Ausatmung zusätzlich noch ausgeatmet werden kann. Funktionelle Residualkapazität setzt sich zusammen aus exspiratorischem Reservevolumen und Residualvolumen. Die Menge Luft, die nach einer normalen Ausatmung in der Lunge verbleibt. Residualvolumen jenes Volumen, das nach maximaler Ausatmung noch in der Lunge verbleibt ( ist nicht ausatembar) Totalkapazität jenes Volumen, das sich nach maximaler Einatmung in der Lunge befindet. Setzt sich zusammen aus Vitalkapazität + Residualvolumen. Atemzugsvolumen (AZV) Ist jenes Volumen, das bei einer normalen Einatmung eingeatmet wird. |
| Lungenvolumenreduktion | Operative Entfernung der am stärksten durch Überblähung (Emphysem) betroffenen Lungenteile, um die Überdehnung des Brustkorbes und des Zwerchfelles zu reduzieren und die Atmung zu erleichtern. |
| Lyse | Medikamentöse Auflösung |
| Glossary V2.0 | |












