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| Es sind 23 Einträge im Glossar. | |
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| Begriff | Definition |
| Easy Haler | Der Easy Haler ist ein Pulverinhalator. Beim Easy Haler wird zuerst die Substanz freigesetzt und anschließend eingeatmet. |
| EEG | Das Elektroenzephalogramm ist die graphische Darstellung der Messung der summierten elektrischen Aktivität des Gehirns durch Aufzeichnung der Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche. |
| Eigenblutbehandlung, klassische | Dem Patienten wird Blut aus einer Vene entnommen und an anderer Stelle intramuskulär wieder in den Körper gespritzt. Dadurch soll ein unspezifischer Reiz auf die Abwehrkräfte des Körpers ausgeübt werden. Das körpereigene Blut dient hier als Fremdkörperreiz. Als Unverträglichkeitsreaktionen können Schwindel, Kopfschmerz, Nesselausschlag, Fieber, Herzklopfen, Blutvergiftung und sogar Schock auftreten. Die Übertragung von Infektionen ist durch Verunreinigung des entnommenen Blutes möglich. |
| EKG | Elektrokardiogramm - ist die Aufzeichnung der Summe der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern. Die Untersuchung ermöglicht, Störungen des Herzrhythmus und Schädigungen des Herzmuskels zu erkennen. |
| Elektroenzephalogramm | Siehe EEG |
| Elektrokardiogramm | Siehe EKG. |
| Emphysem | Chronische Lungenerkrankung in Form einer irreversiblen (nicht rückgängig zu machenden) Überblähung des Lungengewebes, bei der aus vielen kleinen Lungenbläschen (Alveolen) wenige, größere Lufträume entstehen. Hierdurch verliert die Lunge ihre Elastizität, sie enthält weniger Gewebe und mehr Luft (Überblähung). |
| Endoskop | ein Gerät, mit dem das Innere von lebenden Organismen, aber auch technischen Hohlräumen, durch Bildgebung untersucht werden kann. Dünnes, starres oder biegsames, schlauch- oder rohrartiges Instrument mit einer Optik an der Spitze des Geräts zur Untersuchung von Körperinnenräumen, z.B. der Bronchien mit dem Bronchoskop, Magen mit dem Gastroskop. Die ältesten und einfachsten noch im Gebrauch befindlichen Endoskope bestehen aus einem starren Rohr, durch welches das notwendige Licht hineingespiegelt wird und wodurch man mit dem bloßen Auge sieht. Daher spricht man volkstümlich vom "gespiegelt werden" (Magenspiegelung oder Lungenspiegelung). |
| Endoskopie | Bezeichnung für alle Verfahren, mit einem Endoskop Körperinnenräume zu untersuchen - z.B. der Bronchien per Bronchoskop. |
| Entspannungstechniken | Dadurch werden körperliche und emotionale Anspannung oder Erregung verringert, die Empfindlichkeit für Belastungssituationen reduziert und ein Zustand der Entspannung und des Wohlbefindens herbeigeführt. Psychische Anspannung, innere Verspannung, Ängstlichkeit, Nervosität kann das Asthma verschlimmern. Für Atemwegserkrankte ist es wichtig, eine oder mehrere Entspannungstechniken zu kennen und wenigstens eine davon zu beherrschen. Dabei ist es gleichgültig, ob autogenes Training, Yoga oder Muskelentspannung nach Jacobson Praktiziert werden. |
| Entzündung | eine charakteristische Antwort von Gewebe auf einen äußeren oder innerlich ausgelösten Reiz mit der Funktion, den Schädigungsreiz zu beseitigen oder zu reparieren. Eine Entzündung kann in einem umschriebenen Gebiet oder als systemische Entzündungsreaktion vorliegen. Eine Entzündung ist also eine vom Bindegewebe und den Blutgefäßen getragene Reaktion des Organismus auf eine von innen (Autoimmunreaktion) oder von außen (Verletzung, Verbrennung, Schädigung durch Chemikalien oder Krankheitserreger) kommende Reizung. Sie ist gekennzeichnet durch Rötung, Überwärmung, Schwellung, Schmerz und Funktionsbehinderung. Dem Asthma liegt eine Entzündung der Bronchialschleimhaut zu Grunde. Deshalb ist die Beseitigung dieser Entzündung erstes Ziel der Behandlung. Dazu werden Kortikoide benötigt. |
| Enzym | Eiweißkörper, die als Katalysatoren im Körper wirken. Enzyme spielen eine tragende Rolle im Stoffwechsel. Der überwiegende Teil biochemischer Reaktionen, von der Verdauung bis hin zum Kopieren der Erbinformation, wird von Enzymen katalysiert und gesteuert. Ohne Enzyme wäre ein geordneter Stoffwechsel und damit Leben nicht möglich. |
| Epidemiologie | Lehre von den Ursachen und von der Verbreitung von Erkrankungen |
| Epinephrin | auch Adrenalin genannt ist ein im Nebennierenmark gebildetes und in Stresssituationen ins Blut ausgeschüttetes Hormon. Als Stresshormon verursacht Adrenalin eine Steigerung der Herzfrequenz, einen Anstieg des Blutdrucks und eine Erweiterung der Atemwege. Adrenalin, wird in Notsituationen zur Behandlung akuter Bronchialmuskelkrämpfe und anaphylaktischer Reaktionen eingesetzt. |
| Ergospirometrie | Messung der Veränderungen der Atmung und des Kreislaufs unter definierter körperlicher Belastung z.B. am Laufband oder am Fahrradergometer |
| Exazerbation | Verschlimmerung bei chronischen, schubweise verlaufenden Erkrankungen. Akuter Schub, Verschlechterung, Wiederaufflackern eines Krankheitszustandes. Bei chronischen Atemwegs-/ Lungenerkrankungen kann die Ursache ein schwerer Bronchialinfekt sein. |
| Expektorantien | Arzneimittel, die den Auswurf von Bronchialsekret fördern. Mittel, die zähes Bronchialsekret verflüssigen sollen und so das Abhusten erleichtern. |
| Expektorat | Auswurf beim Husten |
| Exposition | Kontakt eines chemischen, physikalischen oder biologischen Agens mit einem Organismus. In der Medizin werden immer ungünstige Einwirkungen als Exposition bezeichnet, z.B. wenn ein Pollenallergiker dem Allergen (z.B. Birkenpollen) ausgesetzt wird. |
| Exspiration | Ausatmung |
| Exspiratorisches Reservevolumen | Die Luftmenge, die nach einer normalen Ausatmung zusätzlich noch ausgeatmet werden kann. |
| Extremitäten | Arme und Beine |
| Extrinsic Asthma | bedeutet von außen kommend, von außen gegebener Einfluss. Asthma bronchiale, das durch Allergene verursacht wird. |
| Glossary V2.0 | |












