Singen macht die Atemwege frei - Gemeinsam mit dem Musikpsychologen Prof. Dr. Erich Vanecek, Lungenfacharzt Prim. Dr. Norbert Vetter und der Psychologin Dr. Christa Wenninger hat Kammersänger Prof. Bernd Weikl das Konzept "Stimm - und Gesangstraining für Patienten mit Atemwegserkrankungen" entwickelt.

Die 16 Teilnehmer, die am Pilotprojekt im letzten Winter/Frühjahr teilgenommen haben, sind der Meinung, dass sich die 20 Sitzungen, für die sie ins Wiener Pulmologische Zentrum gekommen sind, gelohnt haben: Die Teilnehmer waren am Ende des Kurses ausgeglichener und konnten bewusster mit ihrer Atmung umgehen.

Dabei war die Skepsis zum Beginn des Kurses recht groß: "Ich kann doch gar nicht singen und mir fehlt eh die Luft dazu", meinten viele der Asthma und COPD Patienten, die zwar grundsätzlich Interesse am Kurs zeigten, aber vom Erfolg eines solchen Trainings nicht so ganz überzeugt waren.

Prof. Weikl konnte aber jeden beruhigen:" Zum Singen braucht man nur ganz wenig Luft. Zudem gilt der Satz: Jedem ist sein Gesang gegeben. Auch Unmusikalische sollten ihrer Atmung zuliebe singen. Es muss sich ja nicht immer schön anhören". Für den Kammersänger ist es völlig falsch, Hemmungen zu haben.

Auch im heurigen Jahr werden wieder Kurse angeboten. Inhalte sind: Stärkung der Atemmuskeln durch Stimmtraining, Atem-und Haltungsübungen. Der Kurs besteht wie gehabt aus 20 Einheiten (jeweils 1 Stunde).

Termine erfragen bzw. anmelden können Sie sich bei der

Österreichischen Lungenunion
Frau Mag. Irmtraud Löwy
Telefonnummer: 01/330 42 86
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