Krebs und Psyche

Menschen, die mit der Diagnose „Krebs“ konfrontiert sind, können einen Zustand innerer Bestürzung erleben, der von innerer Einsamkeit und Hilflosigkeit geprägt ist.

Man kann es noch nicht realisieren, so viele Gedanken gehen einem nach der Diagnosemitteilung durch den Kopf, Hoffnungslosigkeit macht sich breit. ”Warum gerade ich?”, ”Was soll oder kann ich jetzt tun?” „Kann ich überhaupt etwas tun?“ Das Wort ”Krebs” allein schon kann bei vielen Betroffenen ein Gefühl der Bedrohung auslösen.

Die Psyche spielt gerade für den Verlauf einer Krebserkrankung eine sehr wichtige Rolle. Psychoonkologie ist der Zweig der Psychologie, der sich mit allen seelischen Faktoren, die mit einer Krebserkrankung zusammenhängen können, beschäftigt. Ziel dieser Disziplin ist es, für jeden Betroffenen den richtigen Weg zu finden, wie er mit der Trauer, der inneren Zerrissenheit, Verzweiflung, Wut oder Resignation und der Angst vor dem Tod, aber auch den Sorgen der Angehörigen umgehen kann.

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