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Term Definition
Acetylsalicylsäure

Auch nichtsteroidale Antiphlogistika genannte weit verbreitete entzündungshemmende, schmerzstillende und fiebersenkende Mittel. Kann bei manchen Patienten, die dazu neigen, einen Asthmaanfall auslösen.

Adrenalin

Körpereigenes im Nebennierenmark hergestelltes Hormon, das Überträgerstoff von Reizen im sympathischen Nervensystem ist. Es bewirkt: Beschleunigung der Herztätigkeit, Anstieg des Blutdrucks, Verengung der Gefäße, Erweiterung der Bronchien und Beeinflussung von Stoffwechselvorgängen. Es wird zur Behandlung von Schockzuständen eingesetzt. Adrenalin ist Grundsubstanz der so genannten Adrenergika.

Adrenergika

Medikamente, die wegen ihrer erweiternden Wirkung auf die Bronchien eine große Bedeutung für die Behandlung von Asthma und COPD haben. Sie werden auch Sympathomimetika bzw. Betamimetika genannt. Adrenergika / Betamimetika gibt es als schnell/kurz wirkendes Spray oder als Pulver (= Notfallspray), aber auch als langwirkendes Spray oder Pulver. Darüber hinaus gibt es Andrenergika/ Betamimetika als Tabletten, aber auch als Retard-Tabletten. Das sind Tabletten, deren Wirkung lange anhält. Adrenergika/Betamimetika werden bei der Behandlung des Asthma bronchiale und COPD zur Atemwegserweiterung eingesetzt.

Aerolizer

Inhalator zur Pulverinhalation

Aerosol

Feiner Nebel mit kleinsten Teilchen, die im Nebel schweben. Das Teilchen-Nebel-Gemisch wird bei medizinisch verwendeten Aerosolen durch 'Treibgase' erzeugt.

Aerosole können für die Verabreichung von inhalierbaren Medikamenten verwendet werden.

Aerosoltherapie

Die im Sprühnebel fein verteilten Wirkstoffe (Aerosol) gelangen beim Einatmen direkt in die Bronchien. Dadurch erreichen die Medikamente den Ort ihrer Wirkung sehr schnell und wirken nur dort, wo diese auch wirken sollen – an den Bronchien. Andere Bereiche des Körpers bleiben unbelastet. Das ist vor allem bei einer Kortison-Behandlung wichtig.

Dadurch dass dieses Medikament direkt an den Ort gebracht wird, wo die Wirkung eintreten soll, kann mit sehr niedrigen Dosen gearbeitet werden. Die typischen Nebenwirkungen der Kortisontablette sind beim Kortisonspray nicht gegeben. Es spricht also vieles für eine Inhalationstherapie. Das gilt für alle Formen dieser Therapie, d. h. neben der häufig genutzten Form des Dosieraerosols auch für die Pulverinhalation, Feuchtinhalation, Dampfvernebler und Ultraschallvernebler.

Akupunktur

An der Oberfläche des Körpers werden 12 paarige Meridiane angenommen, durch die eine Art Energie fließen soll. Es gibt über 300 Akupunkturpunkte, die bestimmten Organen zugeordnet sind und deren Funktion sich durch Stimulation beeinflussen lassen soll. Statt mechanischem Drehen von Nadeln ist zunehmend die Reizung durch Strom oder Laser in Gebrauch. Es gibt Studien, in denen eine geringe Sofortwirkung bei Asthma beschrieben wurde. Langzeiteffekte sind bisher nicht belegt.

Akute Bronchitis

Wird gemeinhin als 'Erkältung' oder Infekt bezeichnet.

Jeder von uns hat mehr oder weniger oft eine akute Bronchitis durchgemacht. Tritt die akute Bronchitis gehäuft auf, so kann das bereits der Beginn einer chronische Bronchitis sein und sollte Anlass sein einen Lungenfacharzt aufzusuchen, um einer nicht selten auftretenden Gewöhnung an die Beschwerden vorzubeugen.

Allergene

Substanzen, die allergische Reaktionen auslösen können. Am häufigsten wirken Pollen, Kot der Hausstaubmilben, Schimmelpilze sowie Tierhaare als Allergene.

Allergenkarenz

Vermeidung des Kontakts mit Allergenen mit dem Ziel, allergische Reaktionen zu vermeiden.

Die Allergenkarenz ist vor allem bei Kindern von großer Bedeutung. Damit verringert man die Gefahr, dass das allergisch reagierende Kind im Laufe der Zeit gegen immer mehr Stoffe empfindlich wird und dann auch auf diese mit Atemnotanfällen reagiert.

Allergie

Überreaktion des Immunsystems auf eine normalerweise harmlose Substanz (Allergen).

Allergiediagnostik

Zur Diagnose einer Allergie werden unterschiedliche Testverfahren verwendet:
Prick-Test = Hauttest
Rast-Test = Blutuntersuchung auf Antikörper
Provokationstest -  prüft, ob die Atemorgane auf das Allergen allergisch reagieren.

Allergiekarenz

Vermeidung von Kontakten mit allergieauslösenden Stoffen.

Allergische Reaktion

Ist die überschießende Reaktion des menschlichen Organismus auf ein Allergen. Allergische Reaktionen sind z.B. Asthma bronchiale, die Anaphylaxie, der Heuschnupfen und die Neurodermitis.

Alpha-1 Antitrypsin-Mangel

Der Mangel eines bestimmten Eiweißstoffes - des ?1-Antitrypsins. Ist bei einer relativ kleinen Gruppe von Patienten mit Emphysem (1%) für diese Erkrankung verantwortlich. Die Erkrankung wird vererbt. Das Fehlen der ?1 Proteasen-Inhibitoren führt zum Abbau von Lungengewebe vor allem durch Rauchen und durch die bei Infekten vermehrt auftretenden eiweißabbauenden Enzyme.

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